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Aus Zentralasien kommend, treffen die Turk-Völker nach und nach ab dem 7. - 8. Jahrhundert in Kleinasien ein, nachdem sie sich zuvor in Horasan (Nordiran) angesiedelt hatten. Über den ursprünglichen Grund ihrer Auswanderung aus Zentralasien wurden verschiedene Theorien aufgestellt, wobei die wahrscheinlichste die Expansion der Mongolen in ursprüngliche Turk-Gebiete und daraus folgend die Flucht der Turk-Stämme nach Südwesten darstellt. Im Horasan-Gebiet und später in Kleinasien werden sie mit einer Tatsache konfrontiert, die sie bei ihren ursprünglichen Gesellschaftsstrukturen (geprägt durch ihre „schamanistische“ Religion) nicht kannten. nicht erwarten konnten, nämlich den sunnitisch geprägten „Feudalstaat“ der Osmanen. Gewohnt an eine solidarische und teilende Lebensweise konnten sie die Unterdrückung und Ausbeutung auf keinen Fall akzeptieren.
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Wer Sind die 12 Imame ? Die Reihe der 12 Imame wird von Hz. ALI, dem Schwiegersohn des Propheten Mohammed's , angeführt . Und die darauf folgenden Imame sind seine Nachkommen. Nach den Aleviten und Schiiten sind die Blutsverwandten des Propheten , die 12 Imame, die rechtmäßigen Nachfolger, die den Islam als geistliche Oberhäupter anführen sollten.
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Der Rost glüht nicht von selbst, sondern durch das Feuer. Der Verstand sitzt im Kopf, nicht in der Krone. Was du suchst, findest du in dir selbst. Nicht in Jerusalem oder in Mekka. Haci Bektas Veli war der Gründer des Anatolischen Alevitentums. Das Wort "Bektaschi" leitet sich von seinem Namen ab. Er lebte etwa von 1209- 1295 in der Zeit der wandernden Turkmenenvölker, die Kontakte zu vielen anderen Volksgruppen in Anatolien hatten. Die Abstammung von Haci Bektas Veli geht bis zu 7. Imam Musa-i Kazim (gestorben 786) zurück. D. h. Haci Bektas Veli stammt aus der Familie des Prophet Mohammed. Haci Bektas Veli kam mit seiner Familie aus Nischabur bei Corasan im heutigen Iran liegt, wo überwiegend von Azeri- Türken bewohnt ist. Durch seinen Meister Lokman-i Perende, einen Gefolgsmann von Ahmet Yesevi, kam er in seiner Jugendzeit mit der islamischen Mystik in Berührung.
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Am 1. Mai 1971 wurde Hasret Gültekin in Han, Kreis Imranlı, geboren. Mit 6 Jahren begann Hasret Gültekin Saz zu spielen. Schon früh begann er, durch Anatolien zu reisen und bei bekannten und unbekannten Volkskünstlern nach authentischer Volksmusik, zu forschen. Er nahm diese Musik auf und archivierte sie. Die kurdisch-alevitische Herkunft und die Tatsache, dass die Musik dieser Gruppen (Kurden und Aleviten) verboten bzw. gesellschaftlich geächtet war, weckte sein besonderes Interesse für diese Musik, die Protest, Gebet oder Philosophische Überlieferung bedeutete, Rembetiko bis Flamenco. Sein besonderes Interesse für ursprüngliche und authentische Volksmusik führte ihn u.a. sogar bis nach Spanien, um dort die Künstler kennen zulernen, für deren Musik er sich begeisterte.
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Die Aleviten verehren Nesimi als Volksdichter und Heiligen. Leider wissen wir nur sehr wenig über seine Person und sein Leben. Die Daten, die uns vorliegen, basieren zu einem nicht unerheblichen Teil auf Vermutungen und verbale Überlieferungen. Eine der wenigen fundierten Quellen über Nesimi stellt dabei das im Jahre 1546 verfaßte Schriftstück „Latifi Tezkiresi“ dar. Vieles können wir aber auch aus den Gedichten und Schriften Nesimis direkt erfahren. Nesimi kann als zweiter Hallac-i Mansur bezeichnet werden, da sich beide Persönlichkeiten in ihrer Weltauffassung und Lehre stark ähneln. Beide sagten „Enel hak“ (Der Schöpfer ist in mir, Ich bin der Schöpfer), und wurden aufgrund dieser nicht verstandenen Worte ermordet, sie wurden Opfer von Dummheit und Intoleranz.
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