Unsere Ziele PDF Drucken E-Mail
 

Welche Ziele hat der Alevitische Kulturverein?

 

Wir vertreten die Interessen der Alevitischen Gemeinde in Bochum und Umgebung.

Unsere Ziele sind:

  • Bewahren der kulturellen Identität, der religiösen und philosophischen Werte der Aleviten

  • Förderung des Zusammenlebens der Migranten/innen mit ihren Mitbürgern.

  •  Beratungshilfen für Senioren, Jugendliche und Frauen

  • Kulturelle Veranstaltungen

  • Kursangebote: Saz, Semah, Folklore usw.

  • Seminare zu Migrantenthemen


 

 

Satzungsgemäße Vereinsziele

 

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige bzw. mildtätige Wohlfahrtszwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung 1977 (§§51 ff. AO) in der jeweils gültigen Fassung.


(2) Zweck des Vereins ist es das Zusammenleben der verschiedenen Kulturen und Ethnien in der Bundesrepublik Deutschland im friedlichen und interkulturellen Kontext zu gewährleisten bzw. zu verbessern. Die Gemeinde lehnt jegliche bevorzugte und benachteiligte Behandlung von Menschen aufgrund ihrer Rasse, Religion, Konfession, Sprache und ihres Geschlechtes ab. Die Gemeinde geht dabei mit besonderer Sorgfalt gegen Vorurteile an. Der Verein versteht als weiteres Hauptziel, die kulturelle Identität und die philosophischen oder religiösen Werte der in Europa lebenden Aleviten zu bewahren bzw.
die Entwicklung zu fördern.


(3) Die Gemeinde setzt sich für die Befriedung der kulturellen und sozialen Bedürfnisse der Aleviten ein.
Die Integration der Aleviten in die Gesellschaften der Aufnahmestaaten unter Bewahrung der Alevitischen Identität und Kultur wird angestrebt.

 

(4) Zur Verwirklichung der vorgenannten Zwecke wird der Verein vor allem wie folgt tätig:


a) Die Gemeinde fördert das friedliche Zusammenleben
von Menschen unterschiedlicher ethnischer und religiöser Zugehörigkeit oder kultureller Herkunft unter der Voraussetzung gegenseitigen Respekts und Achtung.


b) Die Gemeinde fördert integrative soziale und
kulturelle Projekte zur Förderung des interkulturellen Miteinanders von Mitmenschen. Sie führt solche Projekte selber durch.

 

c) Dabei liegt ein Hauptschwerpunkt des Tätigkeitsbereiches in der Förderung der gegenseitigen Toleranz und des Respektes der Menschen verschiedener ethnischer, sozialer, religiöser und kultureller Herkunft.


d) Zur Vermeidung und Verringerung von sozialen Benachteiligung von sozialen Gruppen wird ihre Förderung durch das Angebot der Sozialberatung, Eheberatung, Erziehungsberatung, SeniorInnenberatung angestrebt. Es werden darüberhinaus Hilfeleistungen anläßlich karitativer und mildtätiger Workshops gewährt. Musikalische Aufführungen, Seminare, Konferenzen, Vorträge, Diskussionsveranstaltungen und Kursangebote (Deutsch, Türkisch, Hausaufgabenhilfe, Computer, Folklore, Semahtanz) und Literaturabende werden durchgeführt.


e) Ein wesentliches Ziel stellt die Weitergabe von Inhalten der Bereiche Integration, Toleranz und sozialer Kompetenzen an die Jugendlichen dar. Die Gemeinde führt hierzu spezielle Jugenhilfeangebote durch, die zeitgemäße pädagogische, demokratische und laizistische Aspekte beinhalten.


f) Die Gemeinde setzt sich für die gleichberechtigte Berücksichtigung der alevitischen Kultur und Lehre in deutscher Sprache in Schulen mit einem Anteil Schüler alevitischen Glaubens ein.


g) Die Gemeinde bemüht sich um Beziehungen zu demokratischen, laizistischen, religiösen und kulturellen Organisationen. Gegebenenfalls arbeitet sie mit ihnen zusammen.


h) Die Gemeinde fördert in ihren Projekten
insbesondere die Respektierung der Frau. Damit verbunden sind alle notwendigen Anstrengungen zur Gleichstellung der Frau in allen gesellschaftlichen Bereichen. Die Gemeinde schafft im Rahmen der Gemeinde Frauenverbände zur Selbstwahrnehmung eigener Rechte und Lösungen eigener Probleme.

 

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